Warum ein agiles Mindset wichtig ist

In einer VUCA-Welt, wie wir sie in diesen Tagen erleben, sind agile Praktiken wichtiger denn je. Der Begriff VUCA steht aus dem Englischen für Volatilität, Ungewissheit, Komplexität, Ambiguität und beschreibt den zunehmend herausfordernden Umgang mit sich ständig ändernden Bedingungen für Organisationen. Im Kontext des digitalen Wandels ist es essentiell, dieser Veränderung nachhaltig begegnen zu können.

Wie finden wir Strategien, um in einer VUCA-Welt zu bestehen?

Wir brauchen ein grundlegend neues Verständnis von Plänen und Arbeitsmethodik. Um auf die sich ständig ändernden Bedingungen reagieren zu können, ist es oft hilfreich zu lernen, in Iterationen zu denken. Es benötigt eine klare Vision und Prinzipien, an denen wir uns orientieren können, um die anstehenden, volatilen Anforderungen in Spezifikationen umzuwandeln. Mit einer aus der Vision abgeleiteten iterativen Planung sind wir so in der Lage, unsere Arbeitsschritt fortlaufend so anzupassen, um unsere Ziele zu erreichen.

Scrum oder Kanban?

Die agile Welt ist zum Glück nicht Schwarz oder Weiss. Das Scrum-Framework legt viele Dinge relativ klar fest und verlangt, dass Praktiken und Rollen nach Richtlinien umgesetzt werden. Das hat den Vorteil, dass Fragen zur Methodik meist schnell geklärt werden können. Gleichzeitig funktioniert ein Scrum-Projekt wiederum erst ab einem gewissen Mindestmass an verfügbaren Ressourcen und damit einhergehenden Folgeeffekten. Einfach ausgedrückt ist es eher für grössere Projekte geeignet.

Kanban ist eher als eine Herangehensweise zu sehen, da es keinen definierten Rahmen vorsieht. Das hat den Vorteil, dass gerade straffe Projekte mit unterschiedlichem Grad der Beteiligung der Projektmitglieder sehr schlank und trotzdem vollwertig organisiert werden können. Andererseits ist es wichtig, die Projektorganisation und die zugehörigen Artefakte für jedes Vorhaben klar zu definieren. Übrigens: Ein Kanban-Board ist keine Projektmethodik, es ist ein Visualisierungs-Werkzeug (wenn auch ein besonders wichtiges).

Agile InFusion

In unseren Initiativen starten wir gemeinsam mit einer agilen InFusion. Je nach Wissensstand definieren wir die geeignete Vorgehensweise und ein passendes Toolset. Wir stellen sicher, dass alle Beteiligten das Konzept und die Philosophie schrittweise lernen zu verstehen.

Wir beschränken uns nicht auf Projekte. Unsere agile InFusion eignet sich auch zu reflektieren, wie Teams, Geschäftseinheiten oder sogar eine komplette Organisation ihre Arbeitsweise definieren. Wir unterstützen auch die Etablierung von DevOps-Praktiken zur Ablösung von klassischen Entwicklungs- und Betriebsmodellen.

Je nach Ausgangslage: Gemeinsam etablieren wir die notwendigen Praktiken für die Herausforderungen der digitalen Arbeit von morgen.

Epic Fails zelebrieren!

Und was ist, wenn wir scheitern? Glückwunsch! Dies ist der erste Schritt zum Lernen.

Müssten wir uns auf nur eine agile Praxis reduzieren, so sollten wir Retrospektiven wählen. Alles andere folgt.

Wir können nicht alles wissen. Aber wir können jeden Tag lernen. Agile Methoden können nicht besser in die Zukunft sehen als andere. Aber wir können mit den Instrumenten agiler Arbeitspraktiken schneller reagieren, reflektieren und lernen. Und wir haben die Prozesse, um Verbesserungen, die sich aus dem Gelernten entwickeln, sofort umzusetzen.

Epic Fusion hat sich voll und ganz der Agilität verschrieben. Unsere eigenen Werte und Prinzipien, die wir gebildet haben, leiten sich davon ab.